Weideglück Landjoghurt. Promotion ‚Heute kommt das Weideglück zu dir!‘

Die Milchwerke Schwaben präsentieren: ‚Weideglück Landjoghurt – einen Joghurt, wie er sein muss: mit frischen Früchten, ohne künstliche Farb- und Aromastoffe, unvergleichlich cremig.

Im Fokus der bundesweiten Promotion zur Markteinführung stand der ‚Weideglück Moment‘: der Moment, in dem man Weideglück Landjoghurt probiert, erlebt, genießt.

Die Promotion untergliederte sich in diese B2C- und B2B-Maßnahmen:
• Microsite www.heute-kommt-das-weideglueck-zu-dir.de
• Facebook
• Broschüre (12 Seiten)
• Plakate
• Funkspot
• Roadshow
• Gewinnspiel
• Salesfolder (B2B, 4 Seiten)

B2C existierten zwei Gewinnmöglichkeiten:
Gewinnmöglichkeit A: Weideglück probieren, den persönlichen Weideglück Moment fotografieren und auf Facebook posten – das Foto mit den meisten Likes gewinnt einen Wohnwagen im Almhütten-Look oder einen von vielen weiteren wertvollen Sachpreisen
Gewinnmöglichkeit B: Weideglück probieren, den Geschmack entweder online auf der Landingpage oder am Probierstand im Supermarkt bewerten und einen Urlaub auf dem Bauernhof gewinnen

Unabhängig von einer Gewinnspielteilnahme gab es auf der Microsite lustige Klingeltöne als Gratis-Downloads für jedermann. Und dass Weideglück Landjoghurt im Promotionzeitraum zum unwiderstehlich günstigen Mitnahme-Aktionspreis angeboten wurde, war selbstverständlich.

Aufgaben
• Konzeption und Betextung der Microsite, der Broschüre, des Salesfolders
• Allgemeine Projektbeobachtung, -bewertung und Beratung

Umsetzung B2C – Microsite
Die Herangehensweise: eine neue Marke, ein neues Produkt – ein gesättigter Markt. Das bedeutete: Weideglück musste sich den Verbrauchern nicht nur grundsätzlich neu vorstellen, sondern auch direkt überzeugende Gründe liefern, warum man statt zu Almighurt, Zott & Co. künftig zu Weideglück greifen sollte.

Die Argumentationsführung musste also ad hoc aus den Differenziatoren heraus erfolgen bzw. diese vom ersten Moment an deutlich in den Vordergrund stellen:
• Frische Früchte
• Keine künstlichen Farb- und Aromastoffe
• Natürlichkeit / ‚Natur pur‘
• Unvergleichlich cremig-fruchtiger Geschmack
= im Weideglück Moment resultierend

Außerdem musste man sich vor Konzeptions- und Kreationsbeginn – selbstverständlich – fragen, wie und mit welchem Vorwissen die User auf die Seite gelangen würden.
Nun, geschehen würde dies vorrangig
• nach dem Erleben der Promotion im Supermarkt
• nach dem Hören des flankierenden Funkspots
• aufgrund einer persönlichen Empfehlung

Es galt also einerseits, ein bereits begonnenes Storytelling fortzusetzen sowie andererseits, bei Null anzufangen und jedes Marken-, Produkt- und Promotiondetail neu an erklären zu müssen.
Dazu musste das Leitmotiv, der Weideglück Moment, präsentiert, erklärt und als aus den Differenziatoren heraus resultierend gespielt werden. Und, selbstverständlich: Die Landingpage musste Spaß machen und ein gewisses Maß an Entertainment bieten.

Facebookseite
Die Weideglück-Facebookseite fungierte vorrangig als Plattform für den Fotowettbewerb. Die Seite wurde vom Kunden selbst gehostet.

Ergebnis
Der User wird vom ersten Moment an „gepackt“ und freundlich-empathisch, doch jederzeit zielstrebig, von Botschaft zu Botschaft geführt – ständige Calls-to-Action inklusive.

Microsite und Facebookseite:

KundeMilchwerke SchwabenProjektPromotion Weideglück Landjoghurt 'Heute kommt das Weideglück zu dir!'LeistungenKonzeption, Textdesign, Consulting

Broschüre ‚Glücks-Pass‘
Die Broschüre diente als kompaktes, händisches Informationstool, und wurde von den Promotern im Supermarkt verteilt sowie in der Nähe des Kühlregals ausgelegt.

Umsetzung
Vielleicht hat der Kunde, der die Broschüre in die Hand bekommt, bereits zuvor von der Promotion erfahren oder den Joghurt schon probiert oder die Microsite bereits besucht – oder auch nicht. Sinnvollerweise wurde von letzterem ausgegangen.
Ebenso sinnvoll war es daher, die Contentplatzierung und Argumentationsführung der Microsite – der Promotion-Schaltzentrale – anzupassen. So wurde der Kunde in beiden Tools auf die gleiche Weise angesprochen, informiert, angeleitet, motiviert – wurden ergo beide Tools konvergent miteinander verzahnt.

Ergebnis
Der Glücks-Pass beinhaltet quasi denselben Content wie die Microsite, in beinahe identischer Reihenfolge (Ausnahmen sind layoutbedingt).

Die Broschüre:

Umsetzung B2B – Salesfolder
Der obligatorische Salesfolder präsentiert dem LEH alle relevanten Informationen zur Promotion und die sich daraus für ihn ergebenden Vorteile.
Ganz klassisch wird hier also für eine möglichst große Bevorratung geworben – unter Nutzung all jener Argumente, die auch B2C punkteten, die also, entsprechend umformuliert, auch B2B-relevant erschienen.

Eine Kernfrage galt es jedoch parallel zu klären: Wie lässt sich bei einem neuen, sich auf dem Markt erst noch beweisen müssenden Produkt ein zu erwartender Verbrauchererfolg bereits im Vorfeld empirisch belegen, um dadurch dem Handel belastbare Fakten zu liefern, auf deren Basis er sodann motiviert ist, großzügig zu bevorraten?

Umsetzung
Die vom Kunden gelieferten Marktforschungsdaten wurden also derart aufbereitet und in zielgerichtete Argumentationen umgewandelt, dass eine hohe Relevanz für den LEH entstand.
Zur Untermauerung der so „hard“ wie möglich getexteten „facts“, erschien es mir außerdem als zweckmäßig und zielführend, dem Handel zu suggerieren, er würde sich durch das Listen von Weideglück Landjoghurt seinen Kunden gegenüber profilieren, weil er ein Produkt anböte, das ihn innovativ, smart, trendy erscheinen ließe.
Alles Psychologie 😉

Ergebnis
Der Folder präsentiert, argumentiert, motiviert – auch durch das o. g. „Kitzeln“ bzw. die Abzielung auf ein gewisses Maß an Eitelkeit bzw. dem Wunsch nach Profilierung.

Der B2B-Salesfolder:

Roadshow ‚Weideglück on Tour‘ – 4 Monate, 79 Städte, 87 Verbrauchermärkte

Die Dokumentation des Live-Erlebnisses:
• Probierstand
• Wohnwagen im Almhüttenlook
• Präsentatoren in Lederhosen
• Liegestühle zum Auskosten des Weideglück Moments
• Geschmackstest mit Sofortgewinnen
• PoS im Markt
• Günstiger Aktionspreis

Umsetzungsbeispiel V-Markt, München, Euro-Industriepark:

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