Art of Photography by Angelika Mueller. Storeplakat, Flyer, Facebook-Seite.

Die Fotografin Angelika Mueller arbeitet und lebt im ROBINSON Club Soma Bay (Hurghada, Ägypten).
Neben hochwertigen Aufnahmen der Gäste während der zahlreichen Clubevents, bietet sie den Clubgästen die Möglichkeit, während des Urlaubs ein persönliches, professionelles Fotoshooting zu erleben – und dadurch einmalig schöne Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.

Dieses Angebot bewirbt Angelika Mueller mittels eines Plakates im Schaufenster ihres Fotostores sowie durch Flyer, die überall im Club ausliegen. Hier wie dort die zentrale Botschaft: „Dein Urlaub im ROBINSON Club Soma Bay ist DIE Gelegenheit für ein professionelles Fotoshooting!“
Beide Tools hatte sie bislang selbst entworfen, grafisch wie textlich. Sie waren zu optimieren bzw. völlig neu zu entwickeln.

KundeArt of Photography - Fotografin Angelika MuellerProjekteStoreplakat, Flyer, Facebook-SeiteLeistungenCreative Direction, Konzeption, Textdesign, ConsultingLinkwww.facebook.com

Überlegungen
Getreu meines Mottos „Vom Markt zur Marke, nicht umgekehrt.“ mussten das Storeplakat und der Flyer aus der Situation der Gäste vor Ort heraus entwickelt werden. Auf Basis meines Empathievermögens und meiner jahrelangen Erfahrungen als ROBINSON Gast wie als -Mitarbeiter, versetzte ich mich in die Zielgruppe hinein und definierte die Herausforderungen, die von den beiden Werbemitteln zu bewältigen wären:

• Die Clubgäste müssten – selbstverständlich – von dem Angebot erfahren
• Da die Clubgäste von der Existenz eines solchen Angebots mehrheitlich überrascht sein dürften, müssten sie zunächst einmal grundsätzlich von der persönlichen Relevanz dieser Offerte überzeugt werden
• Den Interessenten müssten etwaige Bedenken (Kamerascheue, Schüchternheit, Unsicherheit usw.) genommen werden
• Die möglichen Shooting-Varianten (Einzel-Shooting, Paar-Shooting, Kinder-Shooting, Familien-Shooting, Portrait) müssten genannt und entsprechende Referenzfotos gezeigt werden
• Die wichtigsten Rahmenbedingungen müssten genannt werden: Dauer, Ablauf, Locations usw.
• Die Clubgäste müssten der Fotografin ad hoc Vertrauen schenken und ihre Angebote als ‚meinen Urlaub abrundend‘ verstehen

Dazu kam noch eine weitere Herausforderung: Manche Gäste halten sich nur für wenige Tage im Club auf, z. B. wohlhabende Einheimische. Doch auch sie sollten
• sich näher zu den Shootings informieren
• über das für sie relevante Angebot nachdenken können (z. B. „‚Opfere ich einen Teil meiner kostbaren Urlaubszeit dafür oder nicht?’“)
• sich für eine Shooting-Variante entscheiden und
• sich in Ruhe darauf vorbereiten können (Wahl der Bekleidung, Hairstyling etc.)

Ich wusste: Eine Schlüsselrolle würde der Tonalität der Texte zukommen. Der Grund: Viel Platz für Text wäre nicht vorhanden, da wir zum Zweck einer ganzheitlichen Angebotspräsentation pro Shooting-Variante mehrere Referenzfotos abbilden müssten – für eine Fotografin sind schließlich sie die wichtigsten Werbeträger.
Damit Angelika Mueller also einerseits die Bedenken der Gäste ausräumen, sie andererseits aber auch möglichst schnell überzeugen können würde, musste sie maximal empathisch und gleichzeitig möglichst eindringlich auftreten.
Ganz allgemein mussten das Storeplakat und die Flyer dazu hoch modern und stylish daherkommen, um a) die Qualität der Mueller’schen Fotos zu spiegeln und b) die so anspruchsvolle wie kritische ROBINSON Klientel zu überzeugen.

All das überzeugte wiederum meine Kundin und sie erteilte meinem Grafikpartner und mir den Auftrag zur Umsetzung, entsprechend unserer Empfehlungen.

Umsetzung
Mein Grafikpartner legte das für beide Tools gleiche Layout (Vorteile: Einheitlichkeit, Wiedererkennbarkeit) als modernen, hellen Leuchtkasten an: Die Referenzfotos wurden, nach den buchbaren Shooting-Varianten sortiert, als Rahmen angeordnet und der Text in die Mitte platziert. Denn erstens gelten die durch ihn vermittelten Informationen für alle Shooting-Varianten, zweitens hat der Leser so alle Infos kompakt zentriert vor Augen.

Den zu lesenden Content strukturierte ich entsprechend der Hürden, die bis zur Buchung eines Shootings genommen werden müssten:

1. Die Headline „Your personal Photo Shooting“ nennt plakativ das Angebot und ist auch für einheimische bzw. internationale Gäste verständlich.
2. „Dein Urlaub ist die Gelegenheit für einzigartig schöne Fotos!“ vermittelt die große persönliche Relevanz des Angebots und übt gleichzeitig einen sachten Druck auf den Clubgast aus, denn dieser weiß: „Meine Urlaubszeit ist begrenzt.“ Dieser Satz impliziert also bereits einen gewissen Call-to-Action.
3. „Jeder ist ein Model! Das ist deine Chance:“ Direkt die erste Argumentation pariert die womöglich spontane Reaktion „Ach, ich bin doch nicht hübsch genug für ein professionelles Fotoshooting – das trau‘ ich mich nicht.“ Zusätzlich gestützt wird unser Argument durch die zu sehenden Fotos ringsum – alles normale Leute. Gleichzeitig schmeicheln wir dem Leser natürlich auch etwas und setzen so sowohl emotional wie auch durch den anschließenden Call-to-Action einen Motivationsimpuls, …
4. … der durch das „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ verstärkt wird.
5. „Dein Shooting: ein unvergessliches Erlebnis!“ potenziert sowohl das Mehrwertversprechen als auch die Motivation.
6. Das nun (wie anzunehmen) ausgelöste Interesse transferierte ich nun von einer „allgemeinen Ebene“ („Ein Shooting könnte ich mir durchaus vorstellen“) auf eine konkrete: „Die Locations? Wo du magst!“
Ich ziehe den Leser nun in Richtung Angebotsannahme, denn ich bewirke, dass er sich automatisch mit möglichen Locations auf dem Clubgelände beschäftigt, dass ihm sofort vor Augen tritt, wo er sich inszenieren und fotografieren lassen könnte. Ich gebe ihm also eine konkrete Szenerie in die Hand. Und dann ist der Schritt zum „Ich mache es!“ nicht mehr weit …

Sodann folgen die nochmalige Betonung der Dringlichkeit („Jetzt oder nie“) sowie der unverblümte Call-to-Action.
Die Rahmenbedingungen können problemlos als Bulletpoints notiert werden, da braucht es keine „emotionale Begleitung“.

Ergebnis
Vom ersten Moment der Angebotsplatzierung an bis hin zur Nennung der wichtigsten Rahmenbedingungen nimmt Angelika Mueller die Clubgäste an die Hand und führt sie empathisch, sachte, aber bestimmt zum „Ja, ich möchte ein Shooting.“

Die Werbemittel wurden in mehreren Farbvarianten realisiert, um dem Wunsch der Kundin zu entsprechen, optisch einen von Zeit zu Zeit immer wieder neuen, erfrischenden Auftritt anbieten zu können.
Die Flyer liegen bei Club-Events aus und sind da und dort im Club, z. B. an der Tennisbar, im Fitnessstudio sowie natürlich im Fotostore, greifbar.

Sämtlichen Empfehlungen meines Grafikpartners und mir wurde von der Kundin entsprochen. Das Layout, die Referenzfotos, die Contentstruktur und alle Texte wurden ohne jede Änderung realisiert. Für meine Kundin bedeutete das die maximale Zeit- und Kosteneffizienz.

Werbemittelspezifisch noch einige Details zur Umsetzung:

Storeplakat (Vorher - Nachher)

Links das zuvor von der Kunden verwendete, von ihr selbst entwickelte Tool, rechts das neue Storeplakat.
Es ist prominent mittig im Schaufenster des Fotostores platziert und weist, wie zuvor dargelegt, die Clubgäste auf die hervorragende Gelegenheit für ein professionelles Fotoshooting während ihres Urlaubs hin. Die wichtigsten Vorab-Informationen werden direkt empathisch vermittelt.
Auf meinen Vorschlag hin wurden auf dem Plakat auch die Telefonnummer, die E-Mailadresse sowie die Facebook- und Instagram-Präsenzen der Kundin platziert. Nach dem Urlaub ist schließlich vor dem Urlaub – und einem Fotoshooting …

Das neue Storeplakat in seinen drei Farbvarianten:

Flyer (Vorher - Nachher)

Links das zuvor von der Kunden verwendete, von ihr selbst entwickelte Tool, rechts der neue Flyer.
Bislang war ihr Flyer nur auf der Frontseite bedruckt. Zukünftig nutzt Angelika Mueller auch die Rückseite des Flyers – um dem Clubgast den Weg zu ihrem Store zu weisen. Denn selbstverständlich müssen wir davon ausgehen, dass die Kundin, trotz der zahlreichen Stammgäste, auch Gäste ansprechen wird, die bislang noch nie im ROBINSON Club Soma Bay urlaubten. Gleichzeitig nutzen wir den noch verfügbaren Platz zur Wiederholung des Calls-to-Action.

Der neue Flyer in seinen drei Farbvarianten:

Die Platzierungen vor Ort im Fotostore:

Facebookseite

Die Facebookseite www.facebook.com/artofphotography.live wird von der Kundin selbst gepflegt. Ich konnte sie jedoch von der Übernahme einiger Basics aus dem neuen Storeplakat bzw. Flyer überzeugen, um Facebook mit Print zu verknüpfen. Außerdem empfahl ich ihr, den Usern an dieser Stelle noch einige Infos zu ihrer Person anzubieten – schließlich wäre hier ja nun etwas Platz dafür. Voilà:
• Story (Text & Foto)
• Info
• Steckbrief

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