Legal-Tech Media. Website.

Das Start-up Legal Tech Media ist auf die Generierung potenziell lohnender Leads für Rechtsanwaltskanzleien spezialisiert, sprich: Legal Tech Media verfügt über bzw. knüpft Kontakte zu großen und kleinen Unternehmen sowie Privatpersonen, die einen Bedarf an juristischen Dienstleistungen haben. Die Vorteile für Anwaltskanzleien: Sie müssen sich nicht selbst um die Mandantenakquise kümmern; sie riskieren nicht, viel Zeit und Energie für letztlich nur wenig rentable Themen aufzuwenden; sie erhalten ausschließlich lukrative Klienten serviert und können sich voll auf deren Betreuung konzentrieren.
Ein weiteres Geschäftsfeld: Auch Unternehmen, die inhouse über keine ausgewiesene Marketing- oder PR-Expertise verfügen, vermittelt Legal Tech Media Kunden. Dies leistet man durch die direkte Ansprache und Überzeugung der relevanten Entscheider, also zeitsparend, streuverlustfrei und maximal kosteneffizient.
Doch auch nach einer erfolgreichen Lead-Generierung endet der Legal Tech Media Service nicht: Man bietet das Gesamtpaket aus Marketingstrategie- und Werbetoolentwicklung, damit Anwaltskanzleien wie Unternehmen ihre Mandanten bzw. Kunden an sich binden und so die entsprechenden Potenziale ganzheitlich sowie nachhaltig ausschöpfen können.

KundeLegal-Tech MediaProjektWebsiteLeistungenCreative Direction, Konzeption, Textdesign, ConsultingLinkwww.legal-tech-media.de

Aufgaben
Die Entwicklung der Menüführung und des Textdesigns für die erste Website der neu gegründeten Agentur.

Ausgangssituation
Zu Projektbeginn befand man sich auf Kundenseite noch ein Stück weit in einem Selbstfindungsprozess: „Was sollten wir kommunizieren, um kompetent und selbstbewusst rüberzukommen, ohne jedoch zu viel zu versprechen und dadurch unglaubwürdig zu werden?“ Die Entwicklung des Textdesigns war also gleichdedeutend mit der erstmaligen Beschreibung künftiger Agenturleistungen, -angebote und -mehrwerte bzw. der Definition entsprechender Parameter.
Erbeten war ein möglichst kompakter, praktikabler Auftritt; ein Budget für die Entwicklung eines Corporate Wordings bzw. einer Corporate Language existierte nicht.
Die grafische Realisierung (Farbwelt, Typografie etc.) sowie die Fotoauswahl übernahm der Kunde selbst.

Überlegungen
Wie jedes andere Start-up auch, so musste Legal Tech Media einerseits selbstbewusst auftreten, durfte sich andererseits jedoch nicht größer machen, als man es war: Also galt es eine letztlich überzeugende Melange aus beeindruckender Kompetenzvermittlung und user-relevanten Leistungsversprechen zu erschaffen.

Umsetzung
Die primäre Zielgruppe von Legal Tech Media waren und sind Anwaltskanzleien. Daher formulierte ich die Menüpunktbezeichnungen absichtlich eher konservativ, um auch – vielleicht sogar vor allem – das Interesse von Kanzleien zu erregen, die eher „bieder“, „oldschool“, „traditionell“ daherkommen. Also „in Dunkelblau und Grau gekleidete Eminenzen“: weniger media-affin und daher empfänglicher für die Services von Legal Tech Media.
Ich empfahl, den Start-up-Charakter – ein gefühlt „frisches“, „innovatives“, evtl. gar „flashiges“ Momentum – primär im Grafikdesign und in der Fotoauffassung zu spiegeln bzw. dadurch zu transportieren. So würden wir zwei Fliegen mit eienr Klappe schlagen: die Ansprache einer eher konservativen Zielgruppe und die Signalisierung von „Neu, Frisch, Innovativ“.

Alle vom spezifischen, potenziellen Userbedürfnis abgeleiteten, auf der Website präsentierten Leistungsangebote habe ich auf Basis des mir zur Verfügung gestellten Inputs bzw. den daraus ersichtlichen Leistungsangeboten abgeleitet und formuliert. Mangels vorhandener Insights wurde ich so konkret wie möglich, hielt es notgedrungen jedoch parallel „geheimnisvoll“. Jene Leistungsangebote unterteilte ich plakativ in „Für Anwaltskanzleien“ und „Für Unternehmen“, damit sich jede der beiden Zielgruppen ad hoc wiederfindet.

Zur Headlinemechanik: Zugunsten einer simplen Verständlichkeit der jeweiligen Botschaft inkl. ihrer Benefits sowie der gleichzeitigen Erzielung maximaler Schlagkraft, entwickelte ich ein „Wir – Sie“. Meint: Zuerst nennt Legal Tech Media seine jeweilige Leistung, danach den daraus resultierenden Kundenvorteil. Auf diese Weise, so mein Rat, würde man sich vergleichsweise schneller ins Mind-set der Zielgruppe katapultieren und verdeutlichen, was Legal Tech Media besser vermag als andere Anbieter.

Stichwort Headlines: Diese benennen die themenspezifischen Kompetenzen, Leistungen und Angebote als jeweils kleinsten gemeinsamen Nenner – ganz einfach, weil Legal Tech Media zwei Zielgruppen mit unterschiedlichen Anforderungen und Befindlichkeiten adressiert. Die Lead-Headline auf der Startseite ist ergo die benötigte, zusammenfassende, zielgruppenübergreifend gültige Klammer.

Überhaupt muss Legal Tech Media allüberall möglichst allgemeingültig, doch parallel möglichst interessensspezifisch formulieren – und darüber hinaus noch beständig seine Differenziatoren vermitteln.
Um dieses potenzielle Dilemma zu vermeiden, sage ich im Copyeinstieg auf der Startseite absichtlich „die neue, innovative Spezialagentur“. Denn, meine Empfehlung an den Kunden: Lassen Sie uns „die Flucht nach vorne“ antreten! Aus zwei Gründen:
1.) Jeder User, der etwas tiefer schürft, indem er nach Referenzen, Case Studies u. Ä. sucht, wird wenig bis nichts finden. Die Konklusion: Er würde ein Unternehmen, das offensichtlich vorgibt, mehr zu sein als es ist, sofort ablehnen.
2.) Indem wir mit unserem Status als durchweg kompetentes Start-up offensiv umgehen, generieren wir eine gewisse Sympathie: a) weil wir uns nicht größer machen, als wir es sind; b) weil wir all die positiven Attribute für uns nutzen, mit denen ein Start-up besetzt ist: kompetent, innovativ, kosteneffizient, hochmotiviert.
Wir verschaffen uns also sofort einen gewissen Kredit. Unsere Botschaft zwischen den Zeilen: „Versuchen Sie es mit uns – wir werden Sie nicht enttäuschen!“

Ergebnis
Die Website wurde exakt so, wie von mir konzipiert und getextet, realisiert – ohne jede Änderung. Lediglich der Menüpunkt ‚Karriere‘ wurde vom Kunden selbst formuliert und additiv eingepflegt.

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