VRS-Legal Anwaltskanzlei. Website ‚Abgasskandal‘.

VRS-Legal ist ein Zusammenschluss mehrerer auf den Abgasskandal sowie den Widerruf von Lebensversicherungsverträgen spezialisierter Rechtsanwälte (w/m). VRS steht für „Verbraucher Rechte Stärken“.
Die Website vrs-legal.de war zu Projektbeginn noch recht neu bzw. vom Kunden selbst aufgesetzt worden. Definiert hatte er bereits die Farbwelt, die Typografie, die Headlinemechanik (Headline mit in kleinerer Schriftgröße vorangestellter Subline), kurz: das „Look & Feel“. Nun jedoch wusste er nicht weiter und wandte sich daher mit dem Auftrag an mich, in einem ersten Schritt zunächst die das Thema Abgasskandal behandelnde Unterseite vrs-legal.de/abgasskandal zu optimieren (nachfolgend „Website“ genannt).

KundeVRS-Legal AnwaltskanzleiProjektWebsite: Unterseite vrs-legal.de/abgasskandal inkl. E-Mail-JourneyBestandteileKonzeption, Textdesign, ConsultingLinkwww.vrs-legal.de

Vor Projektbeginn: der status quo.

Die Website lag im Grunde brach und war nicht wirklich mit fundiertem bzw. zielführendem Content bespielt.

Kundenwünsche
Wie zuvor bei einem ähnlichen Projekt – der Website-Optimierung für Verbraucherhilfe24 – von mir realisiert, so wünschte sich auch VRS-Legal die Sicherstellung einer optimalen Usability in puncto Contentqualität, -struktur sowie Useransprache und -bindung.
Stichwort Userbindung: Diese sollte sich auch auf eine zu entwickelnde E-Mail-Journey beziehen, welche sich an eine Kontaktaufnahme durch den potenziellen Kunden anschließen würde.

Von VRS-Legal erhielt ich die „Carte blânche“ zur Optimierung des Contents und seiner Struktur sowie des Textdesigns (selbstverständlich unter SEO-Aspekten).

Ich nehme das Gesamtergebnis vorweg:
VRS-Legal realisierte quasi alle meine Umsetzungsempfehlungen. Lediglich die bereits vor Projektbeginn von ihm installierte Headline-Subline-Mechanik (Headline mit vorangestellter Subline) behielt er bei – gleichwohl ich ihm die Umkehrung empfahl, das darauf bezogene Textdesign entwickelte und er dieses so übernahm. Punktuell „holpert“ es daher im Zusammenspiel beider Textelemente da und dort leicht, doch der Kunde(nentscheid) ist König.

Herangehensweise
Völlig klar war, dass der Auftritt entsprechend des Informationsbedarfs der User zu gestalten sein würde, sprich: Es galt zunächst zu definieren, in welcher – auch emotionalen – Situation die User unsere Website besuchen würden, und welche thematischen Prioritäten sich daraus für uns ergäben.
Die optische / (foto-)grafische Umsetzung realisierte VRS-legal selbst.

Zur Eingabemaske „Betroffen vom Dieselskandal?“: Nach der Eingabe der User- und Fahrzeugdaten startet die E-Mail-Journey. Während dieser erhält der User seine mögliche Schadensersatzsumme genannt sowie eine kurze, aber emotionale Anleitung, wie genau ihn VRS-Legal unterstützen kann.

Überlegungen
Klickt man sich durch die Websites konkurrierender Anwaltskanzleien, so wird man von Fakten rund um den Dieselskandal „erschlagen“: Welcher Autohersteller hat wann welche Motoren manipuliert, Fahrzeugmodelle zurückgerufen und Software-Updates aufgespielt; welche Urteile wurden von welchem Gericht wo und wann gefällt; welche Schadensersatzsummen sind möglich; was muss der / die Geschädigte bis wann und warum unternehmen, um Ansprüche gelten zu machen usw. usw.
Erkenntnis 1: Da blickt niemand mehr durch bzw. kein Laie. Vor allem nicht in einer psychischen und emotionalen Extremsituation – schließlich geht es für die Betroffenen um viel Geld und das schlechte Gefühl, betrogen worden zu sein.
Erkenntnis 2: das Ansinnen jener Kanzleien, ihre Kompetenzen den Betroffenen auch dadurch deutlich machen zu wollen, indem sie mit jenem Wust an Fachtermini und juristischen Fakten auftreten, ist zwar ehrenwert – es schreckt jedoch auch ab.
Erkenntnis 3: Was der Betroffene möchte, ist kein juristisches Proseminar, sondern die in seinem Sinne beste und simpelste Lösung zu erhalten.
Daher sollte VRS-Legal, im Gegensatz zu quasi allen Wettbewerbern, mit einer gewissen spielerischen, wohl temperierten Leichtigkeit auftreten, um die Simplizität einer Lösungsfindung schon im Webauftritt zu spiegeln.

Umsetzung
Nach dem im Website-Header auf Kundenwunsch gespielten Schlagwort Abgasskandal die Headline
Für dieses komplexe Thema gibt es eine einfache Lösung: VRS-Legal.

Und kurz darauf die zweite Headline, auch als Anschluss an die erste:
Sollten Sie im Dieselskandal nicht mehr durchblicken, ist das kein Problem.
Es reicht, dass wir es tun.

Zum Zwecke der Vertrauensbildung „beruhigt“ VRS-Legal seine User also zunächst, um sofort darauf seine Kompetenz sowie die Unkompliziertheit einer Lösungsfindung zu signalisieren. Wie Sie nachfolgend sehen, nimmt VRS-Legal die User behutsam an die Hand und führt sie Schritt für Schritt zu den für sie wichtigen Informationen:

• Basics zum Thema (in aller Kürze) inkl. Signalisierung von Verständnis für die Situation der Betroffenen
• Anteasung der juristischen Möglichkeiten
• Leistungs- und Angebotsplatzierungen
• Erläuterung konkreter Lösungsschritte: plakativ, leicht verständlich, mehrwertbezogen
• Persönliche Vorstellung der Anwälte

Die vergleichsweise lockere Sprache und die punktuell platzierten Infokästen, welche sowohl zum Themenverständnis wie zur Vertrauensgenerierung nützliche Informationen vermitteln, münden in einen durchweg harmonischen, entspannten und luftigen Auftritt – der VRS-Legal nicht „staubtrocken“ und bieder wie konkurrierende Anwaltskanzleien, sondern als zugängliche, partnerschaftliche Instanz auf Augenhöhe präsentiert.
Usern, die sich mit der Frage beschäftigen, mit wem sie wohl am besten und unkompliziertesten zusammenarbeiten würden, werden auf diesem Weg Hemmungen und Ängste genommen.

Sehen und lesen Sie selbst:

Gesamtergebnis
Von A bis Z empathisch und strikt lösungs- bzw. mehrwertbezogen: VRS-Legal folgte meinen Empfehlungen und positioniert sich als die freundliche, unkomplizierte Anwaltskanzlei auf Augenhöhe mit ihren Mandanten. Auf überaus wohltuende Art – insbesondere, wenn man als User bereits mehrere Konkurrenz-Websites gescreent hat – kommt man in keiner Weise selbstgefällig daher. Man ist vielmehr die „Anwaltskanzlei zum Anfassen“.

All dies wird auch während der (aus Vertraulichkeitsgründen nicht dokumentiert werden könnenden) E-Mail-Journey deutlich:
• in der E-Mail, die dem User für die Übersendung seiner Fahrzeugdaten dankt und eine zeitnahe Rückmeldung inkl. der Nennung seiner potenziellen Schadensersatzsumme verspricht
• in der E-Mail mit der potenziellen Schadensersatzsumme sowie der Skizzierung des für ihn optimalen nächsten Schritts
• in den Reminder-Mails inkl. der Motivation zur Inanspruchnahme der zugesagten Hilfestellung, wie auch
• in der E-Mail, in der es um diverse Formalitäten und Einverständniserklärungen geht

Auch hier wird der User zu keiner Zeit bedrängt – stattdessen wird er: überzeugt.
Zur Optimierung der E-Mail-Journey gehörte auch die Abgabe von Empfehlungen zur Strukturierung und zum Look des Footers (inkl. einzupflegender Grafikelemente, zu setzenden Links etc.). Kein Detail, das unbeachtet blieb.

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