Sie wollen Ihr Marketing in Eigenregie betreiben?

Wetten, dass Sie sich ein Eigentor nach dem anderen schießen?

Website, Newsletter, Social Media, Videos, Broschüren – „Marke Eigenbau“ kann letztlich Ihr Unternehmen gefährden.
Dieser Beitrag richtet sich an Inhaber kleiner und mittelständischer Firmen – unabhängig von der Branche und egal ob Dienstleister, Handwerksbetrieb, Einzelhändler oder international agierendes Familienunternehmen. Als freier Texter bzw. freier Creative Director Text (in München ansässig, jedoch bundesweit tätig) möchte ich Ihnen helfen, die Risiken zu erkennen, die sich aus einem zunehmend grassierenden Irrglauben ergeben – nämlich dem, die Werbemittel für die eigene Firma in hochwertiger Qualität mit vorhandenen Bordmitteln bzw. mit Do-it-yourself-Tools ganz einfach selbst erstellen zu können. Das erste Projekt einer solchen „Heimwerker-Tätigkeit“ ist für gewöhnlich die Website (siehe Teil 1 dieses Beitrags).

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Konzeptioner und Texter für Websites (und das recht günstig) bzw. angesichts von Self-made-Versuchen, die ich gebeten werde, zu optimieren, weiß ich: Das geht zu 99% schief. Beziehungsweise ist das, was selbstgemacht online zu sehen ist, alles andere als hochwertig, repräsentativ und für den Absender zielführend.

Freier Website Texter. Oder anders gesagt: Ich weiß, wovon ich spreche. Denn ich war und bin oft Teil eines Entwicklungsteams.
Ich bin seit nunmehr knapp 25 Jahren in der Werbebranche tätig, davon 14 Jahre als selbstständiger, freier Creative Director, Konzeptioner, Texter und Consultant. Ich vereine also mehrere Kompetenzen: die strategische Denkweise, die Konzeptionsstärke, das Kreative und hohe Beratungsqualität. Mein Ziel für jeden meiner Kunden ist sein kurz- wie langfristiger Verkaufserfolg. Genauer gesagt, sein ganzheitlicher, nachhaltiger Unternehmenserfolg. Klar, dass der Homepage dabei eine zentrale Bedeutung zukommt: Die Website Texte, Fotos, Grafiken usw. müssen sinnvoll strukturiert, die Navigation bzw. die Menüführung muss für die User leicht verständlich und intuitiv bedienbar sein. Für mich als Texter bzw. Website Entwickler ist die Textentwicklung jedoch nur ein Bauteil meines Angebots, eine Unternehmenskommunikation zu optimieren.

Daher weiß ich: Auch andere Marketingwerkzeuge glauben leider Viele, in Eigenregie ausknobeln zu können: Newsletter, E-Mailings, Videos, Podcasts, Broschüren, Flyer uvm.

Aus Kostengründen wird völlig außer Acht gelassen, dass es bei allen Maßnahmen zur Selbstvermarktung – gerade dort – unbedingt fachspezifisches Know-how braucht, um Produkte und Leistungen anschaulich zu präsentieren sowie ihre Mehrwerte differenzierend zu beschreiben. Denn passiert dies nicht, werden ihre Qualitäten nicht bzw. nicht zur Gänze erkannt und viel seltener gekauft. Kurz: Do-it-yourself killt Verkaufspotenziale.

Exkurs: Warum diese umfangreichen, von mahnenden Worten durchsetzten Themenbeiträge?
Weil ich weiß, wovon ich spreche: Ich bin seit knapp 25 Jahren in der Werbebranche und habe darüber hinaus einen sehr persönlichen Bezug zum Thema ‚Marketing für KMU‘. Voilà:
Ich bin in einem Dorf in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen, umgeben von Handwerkerbetrieben, Dienstleistern und Einzelhändlern . Mein Vater war beruflich eine echte Größe im deutschen Lebensmittelhandel: Einkaufsleiter für diverse Sortimente bei REWE, später dann Einkaufsleiter Food & Non-Food bei REWE, METRO und SPAR. Doch neben dem Wareneinkauf war auch Marketing sein großes Talent. Allabendlich erzählte er von seinen Ideen zur Vermarktung der Sortimente, für die er verantwortlich zeichnete, davon, wie er mit den Kollegen aus der Marketingabteilung Pläne entwarf, wie man die Waren noch kundenfreundlicher präsentieren könne. Kurz: Handelsmarketing bzw. Werbung bzw. zielgruppengerechte Markenkommunikation waren Dauerthemen bei uns zu Hause, von meinen Kindesbeinen an. Ich sog das alles fasziniert auf, fand es extrem spannend und war daher schon früh „marketinggeschädigt“ 😉 Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag ‚Im Grunde bin ich ein Blumenkind.‘

Privat war mein Vater in unserem Fußballverein engagiert, zunächst als Jugendleiter, später als überaus erfolgreicher 1. Vorsitzender. Denn er wendete sein berufliches Know-how auf unseren Dorfclub an: Er wusste, dass wenn sich der Verein weiterentwickeln solle – sportlich wie wirtschaftlich -, dafür etwas getan werden müsse. Es musste investiert werden: einerseits in Optimierungen des laufenden Betriebs, andererseits in Sondermaßnahmen, die neben einem Zugewinn an Image auch zählbar Monetäres abwarfen – was wiederum in die Optimierungen des laufenden Betriebs investiert werden könne (Spielerprämien, Verbesserung der Infrastruktur rund ums Vereinsgelände, Ausrichtung von Festivitäten usw.).

So erlebte ich hautnah mit, wie mein Vater, dank seiner vielen tollen Ideen, unseren Fußballverein „nach vorne“ brachte und dabei immer darauf bedacht war, mit jeder Maßnahme mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Zum Beispiel organisierte er ein alljährliches F-Jugendturnier (F-Jugend = die „Windel-Liga“ 🙂 ) mit 20 Mannschaften aus dem gesamten Umkreis (inkl. Eintracht Frankfurt), die während eines Wochenendes bei uns den Ort bevölkerten, für erklecklichen Getränke- und Speisenumsatz sowie dafür sorgten, dass die überregionale Presse über uns berichtete. Denn ein Turnier dieser Größenordnung hatte es bis dato nicht gegeben. Die Anmeldungen für unsere Jugendteams stiegen in den Wochen nach dem Turnier merklich an, denn viele Kinder hatten Lust auf Fußball bekommen. Und da, als logische Folge, dann auch die Eltern in den Verein eintraten und ihren Jahresbeitrag entrichteten, war eine weitere, kontinuierliche Geldeinnahme gewährleistet.
Ich, gerade mal 11 und fußballbegeistert, wollte bei den Turniervorbereitungen unbedingt helfen. Ich entwarf gemeinsam mit meinem Vater die Einladungsschreiben an die Vereine, um sie von einer Turnierteilnahme zu überzeugen, des Weiteren die Werbeplakate, die in den Wochen vor dem Turnier allerorts unübersehbar für das Event warben, und ich überlegte mit ihm, wo wir sie – möglichst auffallend und werbewirksam – überall anbringen könnten. Und dann fuhren wir los und klebten und tackerten wie die Weltmeister.

Am Turnier-Wochenende hatte ich dann zwei Jobs: Ich verantwortete das Torwandschießen (3 unten, 3 oben = 1 DM), klebte dafür rund um den Sportplatz selbstgetextete Werbezettel an und machte jedermann (bzw. -frau) klar, dass er (oder sie) uuuuunbedingt auf die Torwand schießen müsse – das sei ja schließlich genau wie im ‚Aktuellen Sportstudio‘ im Fernsehen! Wo sonst – außer hier und heute – könne man das live erleben?!
Ich erinnere mich: Ich brachte Kinder, die bereits mehrfach auf die Torwand geschossen hatten, dazu, ihren Eltern immer wieder noch ’ne Mark aus den Taschen zu leiern, um es ein weiteres Mal zu versuchen. … ich bin sicher, Sie sehen mich grinsen, während ich das schreibe … 🙂

Ebenfalls erinnere ich mich genau, wie ich während der ersten Ausgabe des Turniers alte Fußballtrikots verkaufte, die mein Vater beim Entrümpeln des Kellers unter dem Vereinsheim gefunden hatte: mehrere Koffer mit alten, eingelaufenen Trikots (damals noch aus Baumwolle) aus verschiedensten Vereinsepochen, mal in den Vereinsfarben Schwarz-Rot gehalten, oft in völlig anderen Farbtönen, und kein einziger Trikotsatz mehr vollständig respektive zumindest 11 Spieldress‘ aufweisend.
Nun, einige dieser Trikots hatten die obligatorischen Rückennummern, viele andere nicht. Als es hieß „Matthias, magst du den Trikotverkauf übernehmen?“ war mir sofort klar, dass sich die Trikots mit den Rückennummern besser verkaufen würden, als die ohne. Und des Weiteren, dass die Rückennummern 9, 10 und 11 zuallererst über den Verkaufstisch gehen würden – schließlich wollte ja jedes Kind Stürmer sein, oder zumindest Mittelfeldregisseur! Abwehr hingegen war doof, außer, es war die obligatorische 5 des Liberos (ja, so lange ist das alles her … 😉 ).

Jedenfalls: Was tat ich, um den Trikotverkauf zugunsten der Vereinskasse anzuheizen? Ich bat meine Mutter, die Trikots ohne Rückennummer doch bitte mit den Nummern 9, 10 und 11 zu besticken bzw. entsprechende Ziffernvorlagen aus ihrem Burda-Schnittmusterkatalog drauf zu nähen. Ich sehe meine Mutter heute noch in ihrem Hobbykeller sitzen und höre die Nähmaschine surren …
An den beiden Turniertagen machte ich In meinen Verkaufsgesprächen dann allen interessierten Kids klar, wer sie imaginär sein würden, würden sie künftig in einem der Trikots auf ihrem heimischen Bolzplatz auflaufen. Rund um mein Heimatdorf (und weit darüber hinaus) tummelten sich also fortan Horst Hrubesch, Felix Magath, Klaus Fischer, Klaus Allofs, Paul Breitner und Karl-Heinz Rummenigge. Und zwischendrin auch mal Uli Stielike und Bernhard Dietz.
Das Ergebnis lohnte sich jedenfalls: „Ausverkauft“ malte ich schon früh an Turniertag 2 auf einen Zettel und klebte ihn stolz an den nun geleerten Verkaufstisch.

Ein weiteres Highlight im Jahresverlauf unseres Vereins war das von meinem Vater erdachte und ins Leben gerufene Weinfest – pünktlich Anfang Oktober, nach der erfolgten Weinlese und dem Abflauen des sommerlichen Bierdursts. Da wurde unser Bürgerhaus in eine Weinwirtschaft verwandelt, eine Trachtenkapelle engagiert, mir eine grüne Lederschürze umgebunden und derart, sowie mit weißem Hemd und schwarzer Hose, ausstaffiert, bediente ich den Abend über die Gäste. Was jedoch das für mich langfristig beruflich Relevante war: Ich hatte die „Geburt“ dieses Events natürlich von Anfang an live mitbekommen, hatte aufmerksam zugehört, als mein Vater überlegte, was man denn noch tun könnte, um den Fußballclub in den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit zu rücken, wie überlegt wurde, wo im Jahreskalender der heimischen Vereine Lücken wären und wie man deren möglichst vieler zum Vorteil des VfR füllen könnte.

Conclusio: Ich erlernte also von Kindesbeinen an meine mich seit nunmehr knapp 25 Jahren beruflich auszeichnende Denk- und Arbeitsweise:

• den aktuellen Status eines Unternehmens bzw. eines bestimmten Themas in 360° ganzheitlich betrachten (Markenpositionierung, Marktsituation, bisherige und aktuelle Kommunikationsmaßnahmen etc.)
• Stärken, Schwächen und Optimierungspotenziale erkennen
• die zu erreichenden Ziele benennen
• alle zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen identifizieren
• intelligente, zielgerichtete Maßnahmen- und Zeitplanung
• die gewünschten Maßnahmen aufeinander abgestimmt, miteinander verknüpft und mit maximaler Empathie für Menschen und Märkte zielführend umsetzen

So gehe ich seit jeher zum Vorteil meiner Kunden vor. Also auch zum Wohle kleinerer Unternehmen, u. a. von Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben, deren Denke, Sorgen und Motivationen ich bestens kenne, weil ich mit ihresgleichen aufgewachsen bin – und diese Befindlichkeiten sind und bleiben im Grunde immer gleich, über „Zeit und Raum“ hinweg.

Kurz: Es mein Beruf – aber eben auch eine Herzensangelegenheit.
Sie führen ein kleines oder mittelständisches Unternehmen? Für mich ist es selbstverständlich, Ihnen aufmerksam zuzuhören, Ihre individuelle (Markt-)Situation zu betrachten, in puncto Markenauftritt bzw. Werbung Ihren Optimierungsbedarf zu identifizieren, persönliche Empfehlungen zur zielgerichteten Vorgehensweise abzugeben und sodann – maximal effizient – das Notwendige zu tun.
Weil ich eben weiß, welche Qualitäten und daraus resultierenden Verkaufspotenziale gerade auch Kleinbetriebe haben – die sie jedoch allzu selten wirklich deutlich sichtbar nach außen kehren und für sich nutzen.

Stattdessen sehe ich leider immer und immer wieder, wie bzgl. ihrer Leistungsstärke und Produktqualität potente Firmen – gefühlt die Kleinbetriebe aus meiner damaligen Nachbarschaft – ihr immenses Verkaufspotenzial verschenken. Entweder, weil sie nicht erkennen, wie wichtig – da verkaufsfördernd – selbst ein kleiner, aber professionell entwickelter Unternehmensauftritt ist, oder weil sie an der völlig falschen Stelle sparen und glauben, zielführende Werbemittel einfach selbst erstellen zu können. Oder beides.

Selbstverständlich möchte ich Ihnen, da Sie dies hier lesen, anbieten, Sie maßgeblich zu unterstützen. Das beständige Bestreben, Bestehendes noch zu verbessern, immer neue Verkaufspotenziale zu eruieren, nutzbar zu machen, eine Marke dadurch kontinuierlich weiter zu entwickeln und an ihre Kommunikations- bzw. Verkaufsziele zu bringen, all das liegt mir im Blut.

Ich bin wie Sie.
Daher werde ich immer in Ihrem Sinne agieren, jederzeit auch mit Ihrem Kopf denken und jedes Detail auch durch Ihre Augen sehen. Jedoch kombiniere ich all dies eben mit meinen Expertisen bzw. setze ich dank meines Know-hows die für Sie sinnvollen Marketingmaßnahmen um – zu einem überaus fairen Preis.

Zurück also zum Hauptthema: „Werbemittel (besser nicht) selbst erstellen“.
Seit jeher besteht ein eklatanter Wahrnehmungsunterschied zwischen Unternehmern, die ihre Werbemittel mit den vorhandenen Bordmitteln selbst gestalten, und den Angehörigen ihrer Zielgruppen: Die „Heimwerker“ gehen maximal pragmatisch vor und nutzen die ihnen zur Verfügung stehenden Hilfsmittel (z. B. veraltete Grafikprogramme) sowie die „Zutaten“, die sie eben zur Hand haben: über- und unterbelichtete Fotos, verpixelte Diagramme, irgendwo kostenlos heruntergeladene Grafikelemente, unscharfe Scans usw.  Das alles kombinieren sie miteinander, betrachten sodann die Resultate (durch ihre eigene Brille) und finden, sie haben das ganz klasse gemacht – während ihre Zielgruppen das leider überhaupt nicht so sehen.

Beispiel Website: Da hat man seine Homepage also selbst erstellt und ist darauf überaus stolz – schließlich kostete es viel Zeit und Arbeit. Und, so findet man, das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Alle Informationen, die man rüberbringen wollte, sind enthalten, die eigene Person ist prominent präsent – man gefällt sich selbst zu 100%. Dass die anvisierte Zielgruppe den Do-it-yourself-Charakter der Werbemittel jedoch erkennt und von deren Minderwertigkeit auf die potenzielle Leistungs- und Produktqualität des Absenders schließt, das bemerkt der Werbe-Heimwerker – berauscht vom eigenen Kreativvermögen – nicht. Und genau vor dieser Fehleinschätzung möchte ich hier warnen!

Ein weiterer Fehler: 99,9% der so Agierenden ist zwar bewusst, dass ihre selbst erstellten Werbemittel vielleicht nicht gaaaaanz perfekt sind, doch sie sind sich sicher, „dass die User das schon verstehen werden, was ihnen hier gesagt wird – denn: Das ist doch alles klar ersichtlich!“ Falsch.
Die User verfügen nämlich, im Gegensatz zum Absender der Botschaft, nicht über seine Vorbildung zum jeweiligen Thema, sie haben noch kein oder nur wenig Wissen darüber. Und: Sie kennen den Absender noch nicht, sie wissen also nicht, ob er tatsächlich kompetent ist und ob sie ihm vertrauen können.

Anders gesagt: Unternehmer sprechen zu 99,9% aus ihren überlegenen Positionen der Wissenshüter heraus zu ihren Zielgruppen. Sie versäumen es, ihnen ihr Fachwissen (kombiniert mit ihren Verkaufsargumenten) Schritt für Schritt, empathisch, zu servieren. Stattdessen „überfallen“ sie die User geradezu mit ihrem offensiven, lautstarken und oftmals als aufdringlich empfundenen Auftreten.

Zusammengefasst:
Der Absender findet, er hat ein markantes Werbemittel erstellt, das nicht zu übersehen und deshalb garantiert überzeugend ist.
Die Betrachter vermissen jedoch die Empathie für ihre aktuelle Situation und daher an den für sie wichtigen Stellen eines Werbemittels die relevanten Informationen. Kurz: Obwohl das Werbemittel also groß vor ihnen steht, fehlt es ihnen an Orientierung.

Es gilt: What you see is what you‘ll get.
Mit selbstgebastelten Werbemitteln große Verkaufserfolge erzielen zu wollen ist, wie wenn man aus Kostengründen in einem selbstgenähten Anzug zu einem Vorstellungsgespräch ginge. Wenn Sie kein gelernter Schneider sind, wird dieser Auftritt eine ziemliche Katastrophe. Sie persönlich werden auf Ihren selbstgenähten Anzug zwar stolz sein – schließlich haben Sie viel Arbeit investiert –, Ihr potenziell neuer Arbeitgeber wird die minderwertige Qualität jedoch bemerken und sich denken „Was ist das denn?“ Er wird es Sie aus Höflichkeit vielleicht nicht spüren lassen, aber von Ihrem Auftritt auf Ihren Qualitätsanspruch in Ihrem Job schließen. Ist dann ein anderer Bewerber genauso kompetent wie Sie, bekommt er den Job und Sie bleiben außen vor.

Schön, dass Sie kompetent sind. Ihre User müssen jedoch SEHEN, dass Sie es sind!

„Kleider machen Leute“ gilt auch für Ihre Werbemittel.
Sind diese nicht professionell, können Sie im Grunde so kompetent sein, wie Sie wollen – wenn man Sie noch nicht persönlich kennt und noch nichts über Sie weiß, beurteilt man Sie zunächst ausschließlich nach dem, was man von Ihnen in puncto Werbung sieht. Logisch: Es ist die einzige Messlatte, die man hat. Ihre User leiten von der Qualität Ihres eigenen Auftritts ab, welcher Qualitätsanspruch Ihnen innewohnt und wie gut oder wie schlecht Sie Ihren Job machen. Das Problem: Diese erste Wahrnehmung entscheidet darüber, ob es zu einer Kontaktaufnahme kommt. Oder ob der Interessent einfach weitergeht.

In vielen Bereichen Ihres Lebens achten Sie auf Hochwertigkeit. Warum nicht auch – bzw. ganz besonders – bei Ihren Werbemitteln?

Beispiel Geschäftsauto: Hier bevorzugen Sie einen Mercedes-Benz, BMW oder Audi – und keinen Lada, Dacia oder Daihatsu. Frage: Warum eigentlich nicht?

Antwort: Weil Sie einen guten Eindruck machen wollen und weil man von der Hochwertigkeit Ihres Geschäftsautos auf Ihre Kompetenz sowie auf die Hochwertigkeit Ihrer Angebote schließen soll.
Frage: Warum treten Sie auf Ihrer Website, in Social Media, in Ihren Mailings usw. nicht genauso hochwertig auf – gerade dort, in Ihren tatsächlich verkaufsentscheidenden Werbeauftritten?

Ein weiteres Beispiel: Sie gehen regelmäßig zum Friseur und schneiden sich Ihre Haare nicht selbst, obwohl Sie das theoretisch machen könnten. Frage: Warum tun Sie es eigentlich nicht?

Antwort: Weil es nicht Ihre Kernkompetenz ist. Sie nehmen den Fachmann (oder die Fachfrau) in Anspruch, weil Sie gut aussehen, Ihren individuellen Stil unterstreichen und beeindrucken wollen.
Frage: Warum legen Sie dann nicht auch in Ihrem Business höchsten Wert auf Individualität, wo es erst recht darauf ankommt, besser als die Wettbewerber aufzutreten?

Noch ein Beispiel (ja, ich bin ein Romantiker, doch dieses Beispiel passt perfekt): Haben Sie schon einmal jemandem einen Heiratsantrag gemacht? Ja? Und falls nein, ist diese Situation sicherlich dennoch klar 😉 Also, Sie haben?
Dann haben Sie sich mit Sicherheit darauf vorbereitet: Sie haben sich überlegt, wann und wo Sie den Antrag machen werden. Sie haben sich überlegt, was Sie sagen werden. Sie haben das geeignete Ambiente für diese Situation geschaffen, vielleicht einen Tisch in einem etwas teureren Restaurant reserviert, eine kleine Reise gebucht, einen Ausflug organisiert oder ähnliches. Vielleicht haben Sie eine Flasche Champagner besorgt. Mit Sicherheit haben Sie sich überlegt, was Sie anziehen werden, vielleicht waren Sie zuvor extra noch beim Friseur. Sie haben in einen wunderschönen Ring investiert. Sie haben sich überlegt, an welcher Stelle Ihrer Rede Sie den Ring heraus holen werden usw. usw. Kurz: Sie haben alles dafür getan, um im besten Licht zu erscheinen.

Frage: Warum haben Sie sich das alles überlegt und diese Mühen auf sich genommen?
Antwort: Weil Sie unbedingt das „Ja“ haben wollten! Das „Ja“ Ihrer Zielperson.

Nun, auf beruflicher Ebene sind Ihre Website, Ihre Facebookseite, Ihre Imagebroschüre, Ihre Folder und Flyer die Heiratsanträge an Ihre Zielgruppe! Aufgrund von deren Erscheinungsbild und Empathievermögen entscheiden Ihre Adressaten, ob sie „Ja“ oder „Nein“ zu Ihnen sagen.

Warum sind Sie also nicht auch bzw. gerade bei dem Thema derart gewissenhaft, das für Sie beruflich erfolgsentscheidend und letztlich lebenswichtig ist – bei Ihrem Marketing? Warum riskieren Sie hier, z. B. wegen einer selbst erstellten Homepage oder Broschüre, unattraktiv zu erscheinen und das „Nein“ potenzieller Kunden zu kassieren?

Warum also wollen Sie Ihr Marketing in Eigenregie betreiben, obwohl das – Hand aufs Herz – nicht Ihre Kernkompetenzen ist?

Sie bekommen keine zweite Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen.
Nochmal: Sie werden von Ihrer Zielgruppe ausschließlich nach dem beurteilt, was diese von Ihnen zu sehen und zu lesen bekommt. Ist das nicht hochwertig, klicken die User weiter – gnadenlos!
Bedenken Sie: Das machen Sie selbst anderswo ganz genauso, wenn Sie der Kunde sind!

Investieren Sie in professionelle Markenkommunikation genauso, wie Sie in einen neuen Anzug und in ein repräsentatives Geschäftsauto investieren! Denn Sie werden danach beurteilt!

Nur Hochwertigkeit generiert Interesse und Verkaufserfolg.
Spätestens seit der Finanzkrise 2008/09 bzw. im Sog ihrer Nachwirkungen ist Kostenbewusstsein so ausgeprägt wie nie zuvor. Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen waren damals ad hoc dazu gezwungen, zu sparen, wo es nur ging. Insbesondere kleinere Firmen suchten nach alternativen Wegen der Eigenvermarktung. Und der am meisten beschrittene Weg war: Wir machen es selbst.

Sparen ist sinnvoll, Geiz ist gefährlich.
Nun, obwohl die Finanzkrise überwunden ist, hat sich seitdem am unbedingten Willen zum Sparen nichts geändert. Verstehen Sie mich nicht falsch: Sparen ist sinnvoll – am falschen Ende jedoch ein Fehler.
Spare ich am falschen Ende, riskiere ich, nicht die Voraussetzungen zu schaffen, die zur Erreichung meiner Ziele notwendig sind. Ein cleverer Geschäftsmann macht daher vor allem eines: Er spart Unnötiges, tätigt jedoch sinnvolle Investitionen.

Sinnvoll zu investieren eröffnet Chancen.
Viele – vor allem Kleinunternehmer – tun Letzteres jedoch nicht. Im Zweifelsfall scheuen sie selbst sinnvollste Investitionen wie der Teufel das Weihwasser. Weil sie Investitionen mit Kosten verwechseln bzw. gleichsetzen.

Dann werden sie leider empfänglich für Menschen, die ihnen vermeintlich praktikable Lösungen anbieten – und das auch noch zum Dumpingpreis. Das Verkaufsargument solcher Anbieter: „Warum sollten Sie jemanden beauftragen – Sie können das alles einfach selbst machen.“

Einem in seinem Marktsegment erfolgreichen und daher selbstbewussten Unternehmer entfährt da leicht ein „Ja klar kann ich das!“ Und er sieht parallel das (scheinbare) Einsparungspotenzial. Dieser Karotte vor der Nase kann er nicht widerstehen: Er kauft für sehr wenig Geld das angebotene Do-it-yourself-Paket, z. B. zur angeblich gaaaanz einfach selbst zu erstellenden Website, und freut sich, dass er keine externe Kompetenz beauftragen muss.

Wie kurzsichtig.

Ob Website, Firmenlogo oder Texte: Findige Verkäufer haben erkannt, dass vor allem Kleinunternehmer sparen wollen, wo es nur geht. Darauf setzen sie, wenn sie ihnen suggerieren, dass quasi jedes Marketingtool angeblich selbstständig zu erstellen ist. Doch diese Offerten haben alle denselben Haken:

Zielführend anwenden müssen Sie es!
Haben Sie die entsprechende Softwareanwendung gekauft, müssen Sie selbst – und niemand sonst – wissen, wie, nach welchem Plan, auf Basis welcher Strategie, Sie das erworbene Tool nun zielführend einsetzen sollten. Ganz davon abgesehen, dass Sie zuvor noch erlernen müssen, wie man die technischen Funktionen bedient (lesen Sie dazu auch Teil 1 dieses Beitrags).

Nun, der jeweilige Anbieter versichert Ihnen zwar seinen Support, dieser ist zumeist, für einen Zeitraum von mehreren Wochen, im Paket inklusive. Dieses Supportangebot bezieht sich jedoch ausschließlich auf die Erklärung technischer Funktionen, also z. B. wie Sie mit Ihrem neuen Website-Baukasten Fotos hochladen – und auf nichts sonst.

Der Trick jener „Das-können-Sie-doch-ganz-einfach-selbst-machen“-Anbieter ist dieser:

Nachdem Sie das so günstige und angeblich im Handumdrehen den gewünschten Verkaufserfolg generierende Tool gekauft, sodann aber bemerkt haben, dass Sie dann doch nicht so recht wissen, was Sie nun konkret damit anfangen sollten – nun, dann verkauft Ihnen der Anbieter das, was er Ihnen eigentlich sowieso verkaufen wollte, was von Anfang an sein Verkaufsziel war: ein kostenpflichtiges Seminar, eine kostenpflichtige Videoschulung oder ein sonstiges Add-on, das Sie bezahlen müssen, um das zunächst absichtlich billige Tool sinnvoll anwenden zu können.

Und wissen Sie was? Exakt damit verdient er in Wirklichkeit sein Geld – nicht (bzw. ungleich weniger) mit dem günstigen Lock-Angebotspaket. Das war genau deshalb so billig, weil er weiß, dass Sie wieder auf ihn zukommen werden – weil Sie, als Marketinglaie, dann eben doch nicht wissen, wie genau Sie die erworbene Anwendung denn nun zielführend für sich einsetzen sollen. Kurz: Mit dem Billigangebot hat er Sie eingefangen und an sich gebunden. Sie sind ihm in die Falle gegangen.

Ein Beispiel für ein Lockangebot: „Produzieren Sie professionelle Filme über Ihr Unternehmen ganz einfach selbst – ganz einfach mit dem Smartphone!“
Ich muss jetzt schon das Lachen unterdrücken … Nein, ich habe dieses Angebot nicht persönlich ausprobiert – theoretisch kann das also natürlich so sein. Aber theoretisch gibt es auch Leben auf dem Mars.

Wer das liest, wer sich nicht blenden lässt und wer hier 1 und 1 zusammenzählt, dem muss der gesunde Menschenverstand sagen, dass man einen tatsächlich professionellen Film als Laie weder einfach selbst drehen kann, noch, dass dieser Anbieter sein Know-how tatsächlich kostenlos vermitteln wird!

Das Einzige, was hier kostenlos sein wird, ist ein Motivationsvideo, in dem a) ausführlichst und in verbal bunten Farben Ihre Einsparpotenziale aufgezeigt werden sowie b) beschrieben wird, wie einfach das mit dem Selbst filmen geht – wenn man denn die Coachingangebote dieses Herren wahrnimmt. Und die sind mit Sicherheit nicht kostenlos, sondern: kostenpflichtig!

Sie werden also sowohl hier in der Anzeige als auch im kostenlosen Werbevideo gelockt und geködert. Weil vor Ihrem geistigen Auge andauernd „Ersparnis! – Ersparnis! – Ersparnis!“ aufblinkt.
Der Anbieter hat ja auch geschickterweise direkt im ersten Satz „alle pfiffigen Mitarbeiter im Marketing“ adressiert – er nutzt also vom ersten Moment seines Werbeauftritts an den Trieb aller Marketer bzw. Unternehmer aus, wo immer es geht, zuallererst mal sparen zu wollen. Er setzt „Sparen wollen“ mit „Pfiffig“ gleich. Nein, zwanghaft zu sparen, ist nicht pfiffig (s. o.). Wobei das Wort „pfiffig“ sowieso dermaßen altbacken ist und nicht gerade auf Innovationsstärke schließen lässt …

Seien Sie misstrauisch! Lassen Sie sich nicht blenden! Blenden Sie Ihre spontanen Emotionen aus, die Ihnen signalisieren, hier ein Schnäppchen zu machen!

Lesen Sie immer zwischen den Zeilen.
Ist Ihnen des Weiteren eigentlich aufgefallen, dass sein anschließender Satz mit einem Rechtschreibfehler beginnt? Er schreibt „benötigst“ am Satzanfang klein. Es muss selbstverständlich groß geschrieben werden, also: „Benötigst“. Ein erstes klares Indiz für den Qualitätsanspruch dieses Anbieters und die letztlich tatsächliche Hochwertigkeit seiner Leistungen … Denn: Wer konsequent darauf bedacht ist, hochwertige Leistungen und Produkte anzubieten, der achtet auch in seiner Werbekommunikation auf Qualität!

Hier ein weiterer Facebookbeitrag dieser Firma, ebenfalls von mehreren Orthographie- und Interpunktionsfehlern durchsetzt.
Merke: Wenn ich weiß, dass korrektes Deutsch nicht meine Stärke ist, dann frage ich jemanden, der es beherrscht, bevor ich mit meiner eigenen Werbung an die Öffentlichkeit trete! Alles andere ist peinlich …

Immerhin hat zumindest ein User den Anbieter bereits durchschaut und spricht ihn direkt darauf an: „Sie veranstalten Seminare und kassieren dadurch ab.“
Und, sehen Sie: Der Anbieter gibt plötzlich offen zu, dass er sein Wissen selbstverständlich nicht kostenlos vermittelt, sondern es berechnet. Daraufhin antwortet ihm der User (ohne es jedoch dezidiert auszusprechen) „Sie erwecken aber den Eindruck, dass es kostenlos ist!“ In seiner abermaligen Antwort weicht der Anbieter nun aus (beachten Sie dabei die Rechtschreib- und Kommafehler): Er sei ja immerhin bereits seit fast 20 Jahren auf dem Markt. Klar ist er das – dank seiner sicherlich nicht ganz billigen Seminare, nachdem er seine Kunden zuvor mit Lockangeboten geködert hat.

Und dieser Anbieter ist leider nur einer von vielen, die den unbedingten Willen zahlloser Kleinunternehmer zur Sparsamkeit ausnutzen und damit gutes Geld verdienen – egal ob es um die angeblich simple Erstellung von Videos, Websites, Firmenlogos oder Werbetexten geht (ein weiteres Beispiel nachfolgend).

Ein Billigangebot ist das Eine – die tatsächlichen Kosten sind etwas ganz anderes.
Den immensen Zeitaufwand, den die Teilnehmer dann letztlich doch aufbringen müssen, um in solch letztlich doch kostenintensiven Seminaren oder Coachings eine letztlich doch recht komplexe Thematik zu erlernen – denn wäre in Wirklichkeit alles so einfach, wie es versprochen wird, bräuchte man keine Seminare oder Coachings! – sowie die Nerven, die das alles kostet, hätten sie sich sparen können, wären sie nicht aus Geiz auf diese Offerte eingegangen.

Diese Zeit sollte man besser in sein Business investieren, in die Nutzung seiner tatsächlichen Kernkompetenzen – während parallel kompetente Dienstleister tatsächlich hochwertige Werbemedien entwickeln. Das ist pfiffig (bzw. clever)!

Outsourcing ist sinnvoll, wenn
a) das letztendliche Resultat ein ungleich besseres ist, als das, was man selbst mit Hängen und Würgen hinbekommen hätte
b) man, gerade weil dieses gelieferte Ergebnis hochwertiger ist, dadurch mehr Kunden generiert
c) man sich als Unternehmer, anstatt Zeit für’s Do-it-yourself zu verschwenden, auf sein Kerngeschäft konzentrieren und hier wichtige Prozesse anschieben kann

Machen Sie eine objektive Gesamtrechnung auf:

Mein Tipp: Übersetzen Sie Ihre gesamten Anstrengungen, die Sie zur Erstellung Ihrer bisherigen Marketingmaßnahmen benötigt haben, in Geldwerte und addieren Sie diese. Erkennen Sie dabei den Zeitaufwand, mit der das jeweilige Do-it-yourself-Thema Sie in Beschlag nahm und definieren Sie für jede Stunde einen angemessenen Stundensatz. Haben Sie bereits z. B. einen Website-Baukasten gekauft und verwendet, rechnen Sie Ihre Ausgaben für a) das Basispaket, b) die kostenpflichtigen Seminare, Videoschulungen usw. sowie c) sonstige Kosten (z. B. Fahrtkosten, Parkhaus usw.) hinzu und machen Sie letztlich eine Gesamtrechnung auf.

Anschließend betrachten Sie das Ergebnis Ihrer bisherigen Arbeit, z. B. Ihre selbstgebaute Website, und vergleichen Sie es mit einer entsprechenden, professionellen Referenz. Ich gebe Ihnen da gerne entsprechende Anhaltspunkte.

Fragen:
• Sind Sie – ganz objektiv – stolz auf das, was Sie da selbst erstellt haben?
• Entspricht es – ganz objektiv – hohen Qualitätsansprüchen?
• Wenn Sie sich in die Perspektive des Laien, des bis dato uninformierten Users versetzen und noch keine Ahnung von dem haben, was da beworben wird: Sind Sie angetan, begeistert, überzeugt?
• Was hätten Sie während der Zeit, die Sie zur Selbsterstellung Ihres Werbetools gebraucht haben, aus Ihren ur-eigenen Kompetenzen heraus für Ihr Business tun können? Oder anders gefragt:
• Was ist während der Do-it-yourself-Zeit liegen geblieben?

Ich wette: Mit demselben Zeit- und Geldeinsatz wäre es Ihnen möglich gewesen, ein ungleich höherwertiges Ergebnis erzielen zu lassen! Höchstwahrscheinlich sogar mit einem unter’m Strich viel geringeren Zeit- und Geldeinsatz.

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis:
Im Dezember 2019 fragte mich eine Kundin (sollten Sie die Bestätigung der hier von mir dargestellten Tatsachen wünschen, stelle ich gerne den Kontakt zu ihr her) bzgl. der Entwicklung eines Flyers an. Sie übersandte mir den entsprechenden Input, dazu die ihr vorliegenden Gestaltungselemente (Fotos, Firmenlogo). Ich regte an, die Aktion natürlich auch auf ihrer Website prominent zu bewerben sowie parallel auf Facebook sowie auf Instagram – auch für diese Medien würde ich kostengünstige, wirksame Auftritte kreieren.

Die Kundin entschied, meinen Grafikpartner und mich zunächst nur mit der Entwicklung des Flyers beauftragen zu wollen. Gleichzeitig bat sie mich um meine Meinung: Sie hätte gerade bei sich vor Ort den Chef einer extrem billigen Werbeagentur kennengelernt und dieser hätte ihr versprochen, für sie die Themen Facebook und Instagram aufzusetzen. Hier wäre der Link zur Website jener Agentur, was ich von ihr und ihren Angeboten halten würde.

Alles klar, ich schaute mir diese Seite an: www.coveredmedia.de

Ich erkannte sofort: Dort wird einem das Blaue vom Himmel versprochen. Angeblich sitzen dort (Zitat) „hochqualifizierte Marketingexperten“ und angeblich steigerten bislang alle Agenturkunden ihre Umsätze völlig problemlos um ein Vielfaches. Na klar.
Diese Agentur offerierte Unglaubliches: In nur 3 Monaten könne sie den Umsatz jedes ihrer Kunden um 100% steigern (also: verdoppeln)! Und zuvor würde man die jeweilige Marktsituation des Kunden detailliert analysieren, eine auf den Kunden maßgeschneiderte Marketingstrategie entwickeln und sodann sämtliche für ihn relevanten Online-Werbemittel erstellen – technisch, grafisch, textlich. Das alles für 3 Monate zum Preis von nur 3.500 € – all inclusive! Und wäre man nach 3 Monaten nicht zufrieden, bekäme man die Hälfte seines Geldes zurück (also 1.750 €).

Wow!

Mehr noch: Die Agentur kommt darüber hinaus mit zwei Gratis-Aktionen daher (beim Wort „Gratis“ sollten bei Ihnen bereits die Alarmglocken schrillen). Auf der Homepage liest man:

Wow, die Agentur „enthüllt“ angeblich wichtige Faktoren … Dass Sie hier spontan näher hingucken liegt daran, dass Sie, wie jeder Mensch es tut, sich für die Enthüllung von Geheimnissen, von Mystheriösem interessieren. Und da Sie insgeheim wissen, dass Marketing nicht Ihre Kernkompetenz ist, Sie sich bei diesem Thema also automatisch unterlegen fühlen, werden Sie hier empfänglich, wenn angebliche Wissenshüter Ihnen suggerieren, ein Spezialwissen enthüllen zu wollen. Das ist ein Psycho-Trick!

Die Frage, die diesen Trick als solchen entlarvt: Wenn man dieses angeblich so wertvolle, STRENG GEHEIME Wissen als potenzieller Kunde sowieso gratis vermittelt bekommt, warum wird es dann nicht gleich hier, auf der Website, „enthüllt“? Warum soll man einen Schritt weiter auf die Agentur zugehen, quasi „im Verborgenen“?

Antwort: Weil die Verantwortlichen Sie sodann durch geschultes Verkaufspersonal endgültig für sich vereinnahmen, sozusagen „festnageln“ wollen. Der Anbieter will erreichen, dass Sie ihm sozusagen „unter 4 Augen“ ausgeliefert sind und definitiv „Ja, ich kaufe!“ sagen werden. Wie die Mitarbeiter eines Callcenters, die Profis darin sind, einem Kunden, haben sie ihn erstmal „in der Mangel“, einen neuen Handytarif aufzuschwatzen!

Nun, das zweite „Gratis“-Angebot dieser Agentur lautet:

Genau – die Agentur verschenkt eine Leistung im (angeblichen) Wert von 1.000 €. Wer’s glaubt, wird selig. NIEMAND verschenkt 1.000 € – NIRGENDWO! Diese Offerte hat einen einzigen Sinn: Es ist ein Lockangebot.

Zwischen 1964 und 2001 gab es im ZDF eine TV-Sendung, die vor solchen Maschen warnte: ‚Vorsicht Falle! –Nepper, Schlepper, Bauernfänger‘.

Wie die Geschichte weiterging:
Meine Kundin ließ sich leider breitschlagen und nahm das Angebot an: Für 3.500 €  3 Monate lang alles inklusive in puncto maßgeschneiderter Onlinewerbung und mit gaaaaraantiertem Erfolg.
Schon wenige Tage nach der Angebotsannahme bat mich meine Kundin allerdings um Rat: Ich möge mir doch bitte mal anschauen, was diese Agentur da für sie erstellt hätte und meine Meinung kundtun – sie selbst wäre damit sowie mit dem allgemein bislang von der Agentur Geleisteten überhaupt nicht zufrieden. Und sie hätte bereits ein ungutes Gefühl …

Ich fragte sie zunächst, ob die Agentur denn die auf ihrer Website versprochene „individuelle, detaillierte Marketinganalyse“ erstellt und der Kundin, wie ebenfalls versprochen, eine umfassende Marketingstrategie präsentiert hätte? Antwort: „Nein, nichts davon. Die haben bloß einige Fragen gestellt und dann einfach das hier online gestellt. Schau es dir bitte mal an – also, mir gefällt das überhaupt nicht.“

Nun, ich wollte es mir anschauen, doch der von der Agentur gesetzte Link funktionierte nicht …:

Das notierte ich meiner Kundin, sie wiederum jener Agentur und tags drauf machte ich dann den zweiten Versuch. Der Link funktionierte endlich und ich habe es mir angeschaut – nur leider keine Screenshots gemacht, weil ich im Dezember 2019 noch nicht plante, diesen Blogbeitrag hier zu verfassen. Nun, aber was ich sah, war eine schwarze Seite, in die das Logo der Kundin eingefügt worden war, darunter einige schlecht strukturierte Textelemente voller Grammatik-, Komma- und Rechtschreibfehler, sodann die Abbildung des Geschenkgutscheins, den die Kundin anbietet, sowie den Link zur Kundenwebsite. Alles völlig „unlecker“ dargeboten – das hatte nichts, aber absolut nichts mit einem hochwertigen Markenauftritt im Corporate Design der Kundin zu tun. Der Zeitaufwand zur Erstellung dieser Landingpage (angeblich ja durch „hochqualifizierte Marketingexperten“) hatte unter Garantie nicht mehr als eine halbe Stunde betragen.

„Siehst du – was habe ich dir gesagt?“, konnte ich mir nicht verkneifen, meiner Kundin zu sagen. „Nix umfangreiche Markt- und Marketinganalyse, nix individuelle Strategie, nix hochwertige Werbemittel. Das ist alles in allerkürzester Zeit völlig lieblos ‚hingerotzt‘ worden. Weil die das in guter Qualität zu diesem Preis gar nicht umsetzen können, nicht alles komplett und nicht derart schnell! Und wenn sie es könnten, wären sie die größte und erfolgreichste Werbeagentur der Welt und hätten nicht den Optiker von nebenan, sondern BMW und Nike als Kunden! Merke, liebe Kundin: In einem 1 €-Shop bekommst du nun mal keinen Original Thermomix.“

Meine Kundin antwortete, das würde sie gerade alles ebenfalls erkennen, aber sie wolle das erstmal weiterlaufen lassen, schließlich hätte sie den Vertrag unterschrieben. Aber sie würde sich schon jetzt über sich selbst ärgern …

Das Drama ging noch weiter …
Nachdem dann Mitte März 2020 endlich das „Go!“ der Kundin für den Flyer gekommen war, entwickelten mein Grafikpartner und ich diesen: stilistisch perfekt ans Corporate Design der Kundin angelehnt und argumentativ überzeugend. Wir übersandten ihn ihr am 17.03.2020 zur Ansicht.

Am 19.03.2020 erhielt ich diese Antwort von ihr (meine Kundin ist muttersprachlich keine Deutsche):

Zur Erläuterung: Diese Agentur Covered Media hatte auf der Facebookseite sowie auf dem Instagram-Account der Kundin eine falsche Telefonnummer eingefügt, in den Texten mehrere Grammatik- (die Kundin meinte damit auch Rechtschreib- und Zeichensetzungs-)fehler fabriziert sowie darüber hinaus Facebook-Werbeanzeigen erstellt und geschaltet, ohne jedoch zuvor ein entsprechendes Budget mit der Kundin vereinbart zu haben. Die Quittung kam prompt: Facebook berechnete der Kundin 600 € – eine Summe, von der nie die Rede gewesen und auf welche die Kundin nicht vorbereitet war.

Wie Sie lesen, stoppte sie das Experiment mit jener Agentur daraufhin – allerdings noch nicht wissend, wie sie die Hälfte der im Voraus bezahlten 3.500 € zurückerstattet bekommen würde …

Soviel zum Thema „Wir können alles, bieten Ihnen tolle Leistungen und es kostet Sie (zunächst) nichts.“ Der Haken kommt … mal früher, mal später.

Und noch ein Beispiel zum Thema „Professionelles Marketing? Ach, warum – das Geschäft läuft doch von alleine!“:
Im Dezember 2017 kontaktierte mich der Kaufmännische Leiter eines Autohauses in der Nähe von München. Man plane derzeit verschiedene Maßnahmen zur Optimierung des Marketings und da wäre ich dem Unternehmen empfohlen worden. Die Geschäftsführung würde mich daher gerne kennen lernen. Ich nahm die Einladung selbstverständlich an und stellte mich persönlich vor.

Die Sachlage: Man würde gerne die Firmenwebsite modernisieren wollen, bräuchte allerdings auch eine ehrliche Meinung zum aktuellen Gesamtauftritt des Unternehmens sowie eine entsprechende Beratung. Was ich denn da bzgl. einer Optimierung empfehlen würde?
Ich fasste das Dilemma wie folgt zusammen: „Sie sind einer der größten und kompetentesten deutschen Autohändler – doch wenn ich mir allein Ihre Website anschaue, wird das nicht ersichtlich. Ich sag’s mal so: Sie bringen Ihre Pace nicht auf die Straße.“ Dieser Satz traf die Geschäftsführung ins Mark.

Um es möglichst kurz zu machen: Als ersten Schritt empfahl ich eine Überprüfung und Neujustierung der Markenpositionierung auf Basis einer Markt- und Konkurrenzanalyse, als zweiten die Modernisierung der Corporate Design Elemente, parallel die Entwicklung suchmaschinenoptimierter Texte für die Website sowie drittens mehrere ergänzende Maßnahmen in weiteren Mediakanälen.

Nach diversen Verzögerungen beauftragte der Kunde dann Mitte April 2018 die Entwicklung von SEO-Texten für die Website sowie eine Optimierung der Sitemap inkl. neuer Menüführung. All das lieferte ich Anfang Mai 2018, all das wurde ohne nennenswerte Änderungswünsche abgenommen.

Wenige Wochen später, Anfang Juli 2018, klingelte dann erneut mein Telefon: „Herr Triefenbach, wir haben uns die Homepages unserer wichtigsten Konkurrenten nun doch einmal näher angeschaut und festgestellt: Wir müssen uns tatsächlich deutlicher von ihnen abheben und markanter und wiedererkennbarer werden! Wir sind eines der größten deutschen Autohäuser für EU-Neuwagen – es gibt kaum einen Wettbewerber, der eine größere Fahrzeugauswahl hat und eine simplere und schnellere Auftragsabwicklung bietet, als wir es tun. Das muss sich künftig bemerkbar machen, das müssen potenzielle Autokäufer sofort sehen! Wir möchten daher nun im Nachhinein doch Ihrer anfänglichen Empfehlung folgen und nach den neuen Websitetexten, die wir ja klasse finden und bereits abgenickt haben, nun auch eine neue Markenpositionierung von Ihnen entwickeln lassen.“

Ich lieferte drei Varianten und die von mir empfohlene wurde im September 2018 beschlossen:

„Sehr, sehr gut! Wir sind sehr zufrieden!“
Markus Schweiger, Kaufmännischer Leiter Autowelt Simon, Gersthofen

Die ja bereits seit Mai vorliegenden neuen Websitetexte wurden innerhalb eines Tages an die neue Positionierung angepasst. Was es sodann lediglich noch brauchte, waren die Entwicklung des neuen Website-Layouts bzw. -Looks inkl. der Modernisierung des Corporate Designs sowie neue Fotos.
Die entsprechenden Fachkompetenzen (Webdesign, Programmierung, Fotografie) standen Gewehr bei Fuß, das Gesamtprojekt hätte – stringente Abstimmungen vorausgesetzt – maximal 4 Wochen an Zeit benötigt.

Kurz: Die Weichen für eine unique Markenpositionierung und einen daraus resultierenden, differenzierenden Markenauftritt quer durch alle Medien waren im September 2018 gestellt.

Nun, so sehr ich diesen Kunden wertschätze, so freundlich und sympathisch der Kontakt und so fruchtbar jedes Meeting waren: Das Unternehmen hat das sich bereits in seiner Hand befindliche Potenzial (bislang) nicht genutzt. Denn, was seitdem geschah:

• Die von mir entwickelten und auf die neue Seitenstruktur maßgeschneiderten SEO-Texte wurden vom Kunden in das alte, bisherige Websitelayout eingefügt, also: auf die alten Unterseiten aufgeteilt
• Die Texte wurden dadurch „zerstückelt“, zielgerichtete Argumentationsketten und der Lesefluss unterbrochen
• In das von einem Grafikdesigner neu entwickelte Markenlogo wurde der von mir ebenfalls neu entwickelte Markenclaim integriert – dieser zielte jedoch bereits auf die angedachte, neue Markenpositionierung ab

Ansonsten passierte seitdem: nichts.

Die Website kommt im April 2020 optisch und bzgl. ihres Handlings wie bei meinem Antrittsbesuch im Dezember 2017 daher – also exakt so, wie es vom Kunden selbst damals bemängelt worden war. Der Kunde wählte leider kein neues, modernes, vielfältige Darstellungsmöglichkeiten bietendes Template, sondern er tritt bis heute altbacken und alles andere als ihn gebührend repräsentierend auf:

„Ach komm, das reicht doch.“
Da war mein von mir wirklich überaus geschätzter Kunde schon so klug, informative, emotionale und suchmaschinenoptimierte Website-Texte in Kombination mit einer verbesserten Sitemap und Menüführung entwickeln zu lassen.
Er war anschließend so weitsichtig, sich eine neue, individuell auf ihn maßgeschneiderte, ausführlich begründete, nachhaltig tragfähige Markenpositionierung entwickeln und die bereits vorliegenden, neuen Websitetexte darauf abzustimmen zu lassen.
Und dann unterlässt er es letztlich doch, die sich bereits in seinen Händen befindenden Zutaten einfach zusammenzufügen – oder sie für sich von kompetenter Seite im Handumdrehen zusammenfügen zu lassen.

Das ist, wie wenn man im Delikatessengeschäft war, leckerste Zutaten eingekauft hat, sie neben dem Herd bereit legt – und seinen Gästen dann doch eine Tütensuppe serviert.

Warum das Unternehmen derart handelt, weiß ich nicht. Ich vermute: aus Kostengründen und Bequemlichkeit. Wahrscheinlich reicht es ihm, dass aufgrund der von mir entwickelten SEO-Texte seine Seitenzugriffs- und Verkaufszahlen anstiegen. Das freut zwar, doch jener Auftritt – auch in diversen Printmedien ist es noch immer der alte – ist eines Marktführers nicht würdig. Oder würden Sie beim Betrachten der Website auf die Idee kommen, dass es sich hier um die Website eines der deutschen Marktführer für EU-Neuwagen handelt?
Es ist so schade, denn das Potenzial des Unternehmens für noch weiteren Markterfolg ist riesig – und wird leider verschenkt.

Die zusätzliche Gefahr: Der Wettbewerb rüstet in puncto Kommunikationsqualität weiter auf, macht seine Mehrwerte deutlich erkennbar und gräbt Autowelt Simon allmählich das Wasser ab …

Nochmal kurz zum Thema „Falsche Sparsamkeit“.
Vor einigen Jahren rief mich der Inhaber einer kleinen Softwarefirma aus Baden-Württemberg an – er überlege, seine Website modernisieren zu lassen, ich solle doch bitte mal einen Blick darauf werfen. Dies tat ich und sah auf den ersten Blick, dass sie nicht nur technisch veraltet, sondern auch einst im Selfmade-Modus erstellt worden war – die Texte strotzten vor Grammatik-, Orthographie- und Interpunktionsfehlern. Das Besondere: Auf sämtlichen Unterseiten der Homepage wiesen die Texte unbeabsichtigt im schwäbischen Dialekt geschriebene Formulierungen auf, z. B. „Mir bietet ihne“ (anstatt „Wir bieten Ihnen“). Dazu überall fehlerhafte Formatierungen, ungleiche Zeilenabstände – es war eine Katastrophe.
Freundlich, wie ich bin, sprach ich dies vorsichtig an und empfahl, die Website dringend ganzheitlich optimieren zu lassen, um sicher zu stellen, dass er bei seinen Usern gut ankommt.
Ich merkte sofort, durch das Telefon, wie sich in meinem Gesprächspartner innerlich alles dagegen sträubte. Und ich hatte Recht, denn er antwortete:
„Herr Triefenbach, Sie wisset ja: Mir sin Schwoabe, mir wollet spare – was würde es kosten, wenn Sie nur die Startseite unserer Homepage neu machten und alle anderen Seiten so blieben, wie sie sind?“ … was soll(te) ich da noch sagen. Außer:
„Eine Gegenfrage: Wenn der Winter bevor steht und Sie neue Winterreifen brauchen: Kaufen Sie dann nur einen einzigen Winterreifen, lassen den z. B. vorne links aufziehen und die drei anderen Reifen bleiben so, wie sie sind – die alten Sommerreifen?“ – „Ja, aber gute Reifen sind ja wichtig für meine Sicherheit!“ – „Und eine gute Website ist wichtig für Ihren Unternehmenserfolg!“
Er entschied sich letztlich, seine Website so zu lassen, wie sie ist, und einen Flyer zu beauftragen. Mein Ratschlag, dass der Flyer ja lediglich einen kleinen Ausschnitt des umfangreichen Leistungsportfolios des Unternehmens abbilden könne und die User für genauere Informationen automatisch die Website konsultieren müssten und würden, verhallte ungehört. – Bitte machen Sie es besser!

Merke: Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wer nicht Schritt hält oder am besten selbst die Pace vorgibt, der läuft Gefahr, uninteressant, unrelevant und von der Konkurrenz überholt zu werden!

Pflegen Sie Ihre Marke. Pflegen Sie Ihre Markenkommunikation.
Das Corporate Design und die dadurch maßgeblich mitgestalteten Kommunikationselemente, also z. B. die Website, Social Media, Mailings und Broschüren, definieren, stützen und schützen eine Marke, so wie es die Wände und das Dach bei einem Haus tun. Und all diese Bestandteile muss man pflegen. Man muss sie hin und wieder renovieren, um sie an aktuelle Erfordernisse (z. B. des Marktes und des Zeitgeistes) anzupassen und das Haus dadurch in Schuss zu halten. Versäumt man dies jedoch, investiert man nicht von Zeit zu Zeit sinnvoll in notwendige Modernisierungsmaßnahmen, erscheint das Haus irgendwann als aus der Zeit gefallen, verliert es seinen Reiz, genügt es nicht mehr den Ansprüchen seiner Nutzer, diese wandern ab und kaufen woanders, Einnahmen brechen weg, die Substanz wird schwächer und schwächer. Nimmt man jetzt nicht viel Geld für eine Komplettsanierung in die Hand, so stürzt das Haus ein. Ersparen Sie sich das und investieren Sie besser beizeiten sinnvoll.

Das Fundament einer Werbekommunikation ist die Marken- bzw. Marktpositionierung des Unternehmens.
Diese muss auch nachhaltig tragfähig sein, um seinen Fortbestand zu sichern. Mehr dazu lesen Sie in Teil 3 dieses Beitrags.

Das Fazit bis hier hin lautet:

Nehmen Sie beim Thema Marketing kompetente Unterstützung in Anspruch und konzentrieren Sie sich derweil auf Ihr Kernbusiness. So profitieren Sie doppelt!

Lassen sie sich beraten und sparen Sie nicht am völlig falschen Ende! Sie fahren sowohl kurz- wie auch langfristig mit Sicherheit besser damit.

Ich entwickle Markenkommunikation, die sich für Ihr Unternehmen lohnt – zu überaus fairen Preisen. Ich bin Ihr günstiger Texter für Ihre Website uvm.:

Meine Angebote:

• Persönliche Beratung
• Fundierte Analysen aller für Ihre Firma relevanten Parameter
• Definition der individuell für Sie sinnvollen Werbemaßnahmen
• Konzeption und Entwicklung der von Ihnen gewünschten Werbemittel
• Empathischer Service

Alles aus einer Hand, alles maximal kosten- und zeiteffizient.
Meine Garantie: Ich berate und betreue Sie so, wie ich mir das selbst wünschen würde, wäre ich der Kunde. Hand drauf!

Mehr zum Thema ‚Werbemittel selbst erstellen?‘ in Teil 3.
Bis da hin: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 🙂

Sie wünschen schon jetzt weitere Informationen zu meinen Leistungsangeboten? Lesen Sie hier gerne mehr.